Beim Onkel

Addis und Jonas setzten sich in einen Bus und fuhren zu Addis Onkel, der nun Feierabend hatte. Er arbeitete in einem großen Hochhaus mit vielen kleinen Büroräumen. An der Pforte mußten sie warten. Der Pförtner war ein griesgrämiger älterer Mann, der immer etwas unfreundlich schaute. Addis war schon öfters hier gewesen und immer hatte der Mann so geschaut - wahrscheinlich hatte er stets schlechte Laune, deshalb gingen die Kinder ein Stück zur Seite und setzten sich auf eine Mauer, um sich noch einmal die Worte auf dem geheimnisvollen Stück Papier anzuschauen.

Das achte Weltwunder trifft auf eine erste Königin und vervierfacht sich. 

Jonas überlegte: "Ich habe mal von den sieben Weltwunder gehört, aber daß es auch ein achtes gibt, davon weiß ich jetzt nichts. Warum ist -achte- und -erste- eigentlich unterstrichen?"

"Ich weiß es auch nicht. Irgendwo habe ich aber schon mal etwas über das achte Weltwunder gehört. Mir fällt es jedoch nicht mehr ein." Addis wirkte sehr nachdenklich.

"Hallo Addis. Das ist ja mal eine Überraschung, daß du mich abholst. Na, wen hast du denn da mitgebracht? Ihr beiden Jungs seht aus, als hättet ihr richtig viel Hunger." Addis Onkel war gerade aus dem Gebäude getreten.

Addis stellte Jonas seinem Onkel vor. Sie gingen zu einem Parkplatz, und dann fuhren sie eine ganze Weile durch die Stadt, bis sie an einem Restaurant hielten.

"Oh, super, Onkelchen. Wir gehen äthiopisch essen. Jonas, hast du mal hier gegessen?" fragte Addis seinen Freund. Der verneinte und war sehr gespannt auf das Essen, denn sein Magen knurrte.

So geht`s weiter:

Ich bin Dein Begleiter, und helf Dir in der Not mal weiter!

 

©  by Sandra Ebermann; 2000-2002

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