|
Sie hatten es
geschafft. Das Rätsel war fast gelöst. "Hast du auch solchen Hunger wie
ich? Langsam wird es auch dunkel, wir müssen bald nach Hause" sagte
Addis.
"Ja, meine Eltern
werden sich auch schon Sorgen machen" sagte Jonas. "Wie wäre es,
wenn du zu mir nach Hause kommst und bei mir übernachtest? Wir könnten dann
noch weiter überlegen."
Addis fand den
Vorschlag großartig, und rief seinen Onkel an, um ihm Bescheid zu geben. Der
war einverstanden.
Die beiden Jungs
setzten sich in den Bus und fuhren eine ganze Weile, bis sie zu Hause ankamen.
Auf der ganzen Fahrt ließen sie die Buchstaben in ihren Köpfen rotieren. Denn
das Wort, so wie es bisher war, ergab überhaupt keinen Sinn: A S S S S I I T T.
Zu Hause angekommen,
waren sie so in Gedanken versunken, daß sie die Frage von Jonas Mutter danach,
was sie denn den ganzen Tag gemacht haben, mit "Nichts"
beantworteten. Die Mutter wunderte sich etwas, aber ließ die beiden Jungs in
Ruhe - sie schienen so eifrig mit einem Stück Papier beschäftigt, daß sie
nicht stören wollte.
Jonas ging mit Addis in
sein Zimmer, und sie schrieben die Buchstaben auf Karteikarten, jeder Buchstabe
auf eine extra Karte. Dann begannen sie, die Karten nebeneinander zu legen und immer neue Kombinationen zu
probieren.
Sittisass - nein, das
konnte nicht stimmen.
Titassiss - klang nicht
schlecht, aber das gab es bestimmt auch nicht.
Plötzlich schrie Addis
auf: "Tississat - das ist es. Der Wasserfall des blauen Nils." Jonas
schrie ebenfalls auf: "Wir haben es geschafft. Jipieh - Tississat ist die
Lösung. Jipieh - Tississat ist die Lösung."
Es klopfte an der Tür.
Jonas Mutter fragte: "Geht es euch gut? Warum schreit ihr so?"
So geht`s weiter:

|