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Das Flugzeug landete,
und Addis konnte seinen Mund vor lauter Staunen nicht mehr schließen. War er
auf dem Mars gelandet? Sicher, er hatte schon oft gehört und auch im Fernsehen
gesehen, dass in Europa und Nordamerika vieles anders war. Große Häuser,
tolle Autos, und jeder hatte viel Geld - aber allein der Flughafen war
atemberaubend, so viele Lichter, so viele Flugzeuge auf einmal.
"Addis
Aaaaaaaleeeeeem! Aaaaaaddiiiiis!" rief sein Onkel und winkte wie ein
Verrückter. Endlich, nach acht Stunden umringt von fremden Gesichtern, ein
bekanntes, und einige Minuten später als sie seinen Koffer abgeholt hatten,
waren Addis und sein Onkel schon auf dem Weg zur U-Bahn. Die fand Addis im übrigen sehr
faszinierend, eine Eisenbahn, die nicht nur relativ schnell, sondern vor allem
unter der Erde fuhr - dies alles hatte er in Filmen schon einmal gesehen, aber
dies selbst zu erleben, war wesentlich attraktiver und aufregender.
In dem Waggon saß ihm ein
Junge in seinem Alter gegenüber, der traurig drein schaute. Er hielt ein
weißes Stück Papier in den Händen, und Addis konnte erkennen, dass es sich
dabei um ein Zeugnis handelte. Der Junge schaute einen Moment hoch, und Addis
lächelte ihn an und schenkte ihm seinen liebsten Knopf, mit dem er schon so
viele Beye-Spiele gewonnen hatte.
So geht`s
weiter:

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