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Jonas war auf dem Weg nach Hause. Heute hatte er nur drei Stunden gehabt,
aber die waren schlimm genug gewesen: Eine Stunde Physik und
sein Tag konnte nur noch besser werden. Er hasste Physik samt ihrer riesigen Anzahl an Sätzen, Definitionen und Merksätzen, die der Lehrer mit Vorliebe vor
jeder Stunde abfragte. Das Klassenbuch wurde aufgeschlagen, und wahllos ein
Schüler herausgepickt.
Es folgte die seit einem halben Jahr befürchtete Stunde der Zeugnisausgabe -
DIN A4-Blätter, weiß mit schwarzer Schrift, die entscheidend dafür waren, wie
die nächsten Tage in seiner Familie verlaufen würden: Hatte er einen
Durchschnitt von Zwei und besser, wäre alles okay, wenn es schlechter wäre,
müsste er sich tagelang Vorwürfe seiner Eltern anhören. Dabei wollte er doch
nur in
Ruhe seine Lieblingssendung am Abend verfolgen und am Samstag nachmittag sich
mit den Nachbarsjungen zu einem Fußballspiel verabreden. Noten und Zeugnisse -
welch Folterer der Kinder hatte sowas überhaupt erfunden?
Sein Zeugnis war denn auch nicht berauschend.
Jonas schlenderte traurig den Weg bis zur U-Bahn, ein Zeugnis mit zu vielen
dreien und Vieren, und zu wenigen Einsen und Zweien in der Tasche. Sein Vater
würde sich furchtbar aufregen und seine Mutter würde mit enttäuschtem Gesicht
daneben stehen.
Ach, überhaupt könnte
doch mal was aufregendes passieren als immer diese Schule...
So geht`s weiter:

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